EU-Schweinepreis: Erneuter Preisrückgang

In der aktuellen Schlachtwoche präsentiert sich der europäische Schlachtschweinemarkt in vielen Staaten erneut mit einer fallenden Tendenz. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist zu groß für die Nachfrage nach Schweinefleisch.
Der Druck auf den Märkten führte zu unveränderten Preisen in Dänemark bis hin zu Preisrückgängen von 8 Cent in Italien. In Großbritannien und Schweden blieben die Preise auf unverändertem Niveau, bedingt durch Wechselkursschwankungen ergaben sich jedoch ein Preiszuwachs bzw. –nachlass.

Mehr Schlachtschweine durch "Angstverkäufe"

In den Niederlanden wird der Preisrückgang von 5 Cent mit der zu Ende gehenden Grillsaison und dem damit verbundenen großen Preisverfall beim Nacken begründet. Der deutsche Preis musste erneut nach unten korrigiert werden, weil die Landwirte durch die „Angstverkäufe“ mehr Schlachtschweine auf den Markt gebracht haben. In Dänemark blieb der Preis zum sechsten Mal in Folge unverändert.

Tendenz der kommenden Schlachtwoche

In der aktuellen Woche wird mit einem Rückgang bei der Anzahl an schlachtreifen Schweinen gerechnet, so dass sich die Preise stabilisieren könnten. Jedoch ist der Fleischabsatz im Inland weiter schwierig. Dagegen läuft das Exportgeschäft insbesondere im Lebendbereich weiter auf hohem Niveau. (Quelle: ISN)


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Aktualisiert am: 19.09.2009 21:50
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