EU-Schweinemarkt weist stabile bis leicht nachgebende Preise auf

Stabile bis leicht nachgebende Notierungen kennzeichnen derzeit den europäischen Schweinemarkt.
Während sich in Deutschland, Dänemark und Frankreich die Preise behaupten konnten, sind sie diese Woche in Spanien, Belgien (jeweils -1 Cent) und Italien (-3 Cent) rückläufig. Schwierige Drittlandexporte, reduzierte Schlachtungen und insgesamt eine schlechte Stimmung werden dafür verantwortlich gemacht.

Freundlicher Schlachtschweinemarkt in Österreich

In Österreich läuft der Schlachtschweinemarkt freundlicher. Frischfleisch-Aktionen in den Märkten, eine spürbare Nachfrage nach Schweinsschlögel - die in wenigen Wochen als Osterschinken am Teller landen werden - und die beginnende Einlagerung von Karree für den Grillfrühling begünstigen laut Schweinebörse den Absatz. Vor diesem Hintergrund war das durchschnittlich ausgefallene frische Angebot gut disponierbar. Am Inlandsmarkt tätige Fleischunternehmen konnten mit dieser Fixierung gut leben. Unzufrieden zeigten sich industrie- und exportorientierte Fleischunternehmer, die die erforderlichen Preise am internationalen Rohstoffmarkt nicht erzielen können und daher eine Preisrücknahme forderten. "Die mediale Debatte über die Rohstoffherkunft in heimischen Lebensmitteln begünstigt derzeit den Absatz österreichischer Schlachtschweine. Ein Abkoppeln vom internationalen Markt scheint trotzdem unmöglich. Daher ist in nächster Zeit eher mit seitwärts beziehungsweise abwärts tendierenden Notierungen zu rechnen ", beschreibt Johann Schlederervon der Schweinebörse die Marktlage. (Quelle: AIZ)


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Aktualisiert am: 09.03.2010 21:41
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