EU Schweinemarkt ausgeglichen

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Der europäische Schweinemarkt ist weitgehend stabil. Dabei ist der Lebendmarkt eher unter- und der Fleischmarkt eher überversorgt.
EU Schweinepreisnotierungen sind stabil. (Foto: Archiv)
EU Schweinepreisnotierungen sind stabil. (Foto: Archiv)

EU-weit werden sehr einheitlich unveränderte Notierungen gemeldet. Dies Berichten Styriabrid und Ö-Börse in ihrem aktuellen Marktbericht. Diese flächendeckende Stabilität ist aber primär einem nicht drückenden Lebendangebot geschuldet, während auf der Fleischseite die Erwartungen auf eine Geschäftsbelebung in Anbetracht des frühlings- bzw. zum Teil frühsommerhaften Wetters bislang nicht erfüllt wurden. Demzufolge standen bis zuletzt die beiden Marktdominatoren in Deutschland Tönnies und Vion mit 3 Cent unterpreisigen Hauspreisen auf der Bremse. Mancherorts geäußerte Preisanstiegsszenarien fanden wohl auch deshalb im deutschen Preisbildungsmodell (+/- 0,00) keinen Niederschlag.
In Österreich zeigt sich der Schweinemarkt fein säuberlich aufgeräumt. Kein Wunder, da bereits seit drei Wochen das Angebot schlachtreifer Schweine zwischen 5 % und 10 % unter Normalniveau liegt. Einen Wettstreit um schlachtreife Partien vermisst man dennoch, da auf Seiten des Fleischhandels zu wenig Leben im Geschäft ist. Exportorientierte Schlachtbetriebe mokieren beispielsweise das durch Spanien und Deutschland nach unten gedrückte Preisniveau in Italien. Vor dem Hintergrund eines dem Bestellumfang sehr angepassten frischen Angebotes wurde an der Ö-Börse das Preisniveau ebenfalls auf Vorwochenniveau fortgeschrieben.
Die Mastschweine-Notierung bleibt somit unverändert auf 1,45 Euro (Berechnungsbasis: 1,35 Euro) je kg Schlachtgewicht.
(Quelle: Styriabrid/Ö-Börse)


Aktualisiert am: 13.04.2018 10:50