EU-Schweinemarkt: Unveränderte Notierungen

Recht stabile Verhältnisse und unveränderte Notierungen prägen derzeit den EU-Schweinemarkt.
Als einzige Ausnahme schwächelt diese Woche wiederum Spanien. Die für das Land um diese Zeit absolut untypische Preisschwäche rührt von der Insolvenz eines marktbedeutenden Schlachtunternehmens in Katalonien, dem Hauptschweineproduktionsgebiet Spaniens. Ansonsten werden aus ganz Europa ausgewogene Verhältnisse berichtet.

Angebot und Nachfrage ausgeglichen

Auch in Österreich befindet sich der Markt nach Angaben der Schweinebörse im Lot. Nur vereinzelt musste - aufgrund des vorwöchigen Angebotsplus - die eine oder andere Partie verschoben werden. Der Handel mit Frischfleisch lief kurz vor Ostern nicht erwartungsgemäß. Der für die Feiertage nicht zum Grillen animierende Wetterbericht dürfte dabei eine Rolle gespielt haben. Das frische Angebot für die erste Woche nach Ostern fiel spürbar kleiner als zuletzt aus, sodass trotz fehlendem Schlachttag mit keinem Angebotsdruck zu rechnen ist. Vor diesem Hintergrund wurde der Preis auf unverändertem Niveau fixiert. Was die kurzfristige Markttendenz betrifft, so gehen die Experten von zumindest stabilen Verhältnissen aus, für eine Preisverbesserung wäre grillfreundlicheres Wetter notwendig.


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Aktualisiert am: 08.04.2010 13:53
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