EU-Schweinemarkt: Stabilität überwiegt - Preiserhöhungen nicht umsetzbar

Weitgehend stabile Preise am EU-Schweinemarkt. Leichte Preisrückgänge in Frankreich und Spanien deuten darauf hin, dass ein Anstieg der Erzeugerpreise eher unwahrscheinlich ist.
Der Schweinepreis bewegt sich auf stabilem Niveau. Schlachtreife Schweine werden von den Schlachtunternehmen weiterhin rege nachgefragt.
Der Schweinepreis bewegt sich auf stabilem Niveau. Schlachtreife Schweine werden von den Schlachtunternehmen weiterhin rege nachgefragt.
Während in Deutschland vorige Woche noch etliche Händler aufgrund der regen Nachfrage nach Schlachtschweinen für die aktuelle Vermarktungwoche mit einem weiteren Anstieg der Schweinepreise gerechnet haben, zeigen die leichten Preiszugeständnisse in Frankreich (-2 Cent) und Spanien (-0,5 Cent) dass für den restlichen EU-Raum eine Aufwärdstrend bei den Erzeugerpreisen kaum mehr realisierbar sein wird. Die Schlachtunternehmen beklagen nämlich durchgehend, dass die Fleischgeschäfte allenfalls befriedigend laufen und die notwendigen Spannen nicht erzielt werden können. Insbesondere bei der Verarbeitungsware stehen die Fleischpreise derzeit unter Druck.

In Österreich bewegen sich Angebot und Nachfrage sowohl auf dem Lebend- als auch auf dem Fleischmarkt auf ausgeglichenem Niveau. Die überwiegend gute Marktlage lässt erwarten, dass der feiertagsbedingte fehlende Schlachttag am 8. Dezember keine Änderung dieser Situation bringen wird.

Tendenz für den deutschen Markt

Die gute Nachfrage auf dem Lebendmarkt für Schlachtschweine ist weiterhin ungebrochen. Derzeit spricht in Deutschland nichts für eine negative Trendumkehr in dieser Woche, die Notierung dürfte mindestens stabil sein (Quelle: ISN).

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Aktualisiert am: 07.12.2011 06:36
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