EU-Schweinemarkt: Schlachtschweinenotierungen weiter gesunken

Brüssel - Die seit Ende Februar zu beobachtende Abwärtsbewegung der Schlachtschweinepreise an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union hat sich auch in der Karwoche fortgesetzt.
Am stärksten ging es zum Monatswechsel bei den Schweinepreisen in Spanien mit einem Minus von 2,8 Prozent nach unten. Portugal meldete für die Berichtsperiode einen Abschlag von 2,1 Prozent. In Frankreich gab die Notierung gegenüber der Vorwoche um 1,6 Prozent nach, in Polen um 0,4 Prozent.

Preise in Dänemark zogen an

In Deutschland kam es im Wochenvergleich nur zu einer marginalen Verschlechterung; mit knapp 136 Euro/100 Kiko SG lag der nach Brüssel gemeldete Preis gleichzeitig um 2,5 Prozent unter dem Stand der letzten Februarwoche. Zu den Gewinnern zählten zuletzt die Schweinemäster in Dänemark, wo die Preise in der Karwoche saisonal um 2,5 Prozent anzogen. Noch höher fiel der relative Aufschlag nur in Schweden mit 3,0 Prozent aus.

Schweinepreis in Österreich blieb unverändert

In Österreich entsprach das Frischfleischgeschäft vor Ostern nicht den Erwartungen der Händler. Ein Grund dafür dürfte auch die nicht zum Grillen animierende Wetterprognose für die Feiertage gewesen sein. Der Preis für Zuchtsauen wurde um 3 Cent je Kilo angehoben. Dieser lag bei 1,00 Euro je kg. Im Vergleich zu 2009 ergab sich aber ein Minus von 7,4 Prozent. Laut Österreichischer Schweinebörse kann bei den Notierungen für Schweine und Ferkel weiter von unveränderten Preisen ausgegangen werden, für eine Preisverbesserung bräuchte es aber grillfreundlicheres Wetter. Der Notierungspreis für Schlachtschweine blieb für die 14. KW mit 1,26 Euro je Kilo unverändert. Ebenso blieb der Notierungspreis für Ferkel bis 25 Kilo gleich bei 2,35 Euro je Kilo. (Quelle: agrarheute.com)


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Aktualisiert am: 13.04.2010 13:29
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