EU Schweinemarkt KW 44/45

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Ein lebhafterer Fleischmarkt stabilisiert das Preisniveau trotz hohem Angebot am Lebendmarkt.
Der europäische Fleischmarkt wird wieder etwas lebhafter. (Foto: Archiv)
Der europäische Fleischmarkt wird wieder etwas lebhafter. (Foto: Archiv)
EU weit waren die letzten beiden Wochen von Feiertagen gekennzeichnet. Dies beeinträchtigte praktisch in allen Mitgliedsländern die Abnahmemöglichkeiten der Schlachtbranche, berichten Österreichbörse und Styriabrid in ihrem aktuellen Marktbericht. Nun stehen wieder volle Arbeitswochen zur Verfügung und die Aussicht auf den Start der Wurst- und Schinkenproduktion für das Weihnachtsgeschäft bringen zunehmend Balance und Stabilität in das Schlachtschweinegeschäft. Deutschland konnte demnach schon feiertagsbedingt einen Tag früher als üblich den unveränderten Preis fixieren. Auch belgische Vermarkter zeigen sich wieder zuversichtlicher, erstmals seit acht Wochen tendieren im ASP geplagten Land die Preise im Lebendhandel wieder aufwärts.
In Österreich ist der Markt noch von den Nachwirkungen der letzten Feiertage geprägt. Speziell in Ober- und Niederösterreich kommt es zu Zeitverzögerungen bei der Abholung der schlachtreifen Partien, in vereinzelten Fällen bis zu einer Woche. Wie üblich in solchen Phasen erhöht sich dadurch das durchschnittliche Schlachtgewicht, welches in den letzten beiden Monaten um ca. 2,5 kg auf nunmehr knapp unter 99 kg anwuchs. Ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist das für die kommende Woche zur Verfügung stehende Angebot. Lebhaftere Bestellungen und ganzwöchig volle Schlachtbänder dürften aber zu einem Überhangabbau führen. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse unverändert fixiert. Die Mastschweine-Notierung für die Börsewoche von 01. bis 07. November ist somit bei 1,37 Euro (Berechnungsbasis: 1,27 Euro) je kg Schlachtgewicht.
(Quelle: Styriabrid/Ö-Börse)

Aktualisiert am: 02.11.2018 09:18