EU Schweinemarkt KW 40/41

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Hohes Angebot sorgt für anhaltenden Preisdruck
Aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest ist die Lust zur Einlagerung geringer als sonst. (Foto: Archiv)
Aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest ist die Lust zur Einlagerung geringer als sonst. (Foto: Archiv)
Ein voller Fleischmarkt und saisontypisch steigende Mengen an schlachtreifen Schweinen verursachen europaweit eine unbefriedigende Marktstimmung. Dies berichten Österreichbörse und Styriabrid in ihrem aktuellen Marktbericht. Am Fleischmarkt sorgen ASP-bedingte Dumpingofferte aus Belgien für Verwunderung und Kopfschütteln. Auch auf ernstzunehmende Nachfrageimpulse aus Asien wartet die Branche bisher vergeblich. In Deutschland (+/- 0,00) setzte sich im Ringen zwischen Preisrücknahme und Stabilisierung die EZG Vereinigung durch. Diese Entscheidung fand allerdings bei den namhaften Abnehmern kaum Akzeptanz. Minus 4 Cent Hauspreispolitik dürfte die Konsequenz sein. In Österreich zeigt sich der Lebendmarkt abermals uneinheitlich. Während in der Steiermark schlachtreife Schweine reibungslos abfließen, dominiert in Ober- und Niederösterreich das Stopp & Go Szenario. Die Fleischbranche ist mit internationaler Schleuderpreisware konfrontiert und das Damoklesschwert ASP bedingt, dass die Motivation zur Einlagerung geringer als in vergangenen Jahren ist. Vor dem Hintergrund eines Richtung Normalniveau zurückpendelnden frischen Angebotes konnten sich die Vertreter an der österreichischen Schweinebörse zu einer unveränderten Notierung einigen.
Die Mastschweine-Notierung für die Börsewoche von 04. bis 10. Oktober ist somit bei 1,42 Euro (Berechnungsbasis: 1,32 Euro) je kg Schlachtgewicht.
(Quelle: Styriabrid/Ö-Börse)

Aktualisiert am: 06.10.2018 08:46