EU Schweinemarkt KW 37/38

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Ein Überangebot an Schlachtschweinen sorgt für Preisrückgang.
Wie jedes Jahr steigt auch heuer das Schweineangebot im September. (Foto: Archiv)
Wie jedes Jahr steigt auch heuer das Schweineangebot im September. (Foto: Archiv)
September ist jener Monat, der alle Jahre wieder eine deutlich negative Preistendenz aufweist. So auch heuer. Dies berichten Österreichbörse und Styriabrid in ihrem aktuellen Marktbericht. Das Grillgeschäft ist endgültig vorbei, während die kühlen Temperaturen Mastleistung und Schweineangebot steigen lassen. Vor diesem Hintergrund senkte das stark exportabhängige Deutschland (-4 Cent) die Notierung. Damit ist der Preiszugewinn vom August wieder zur Gänze eingebüßt. Das positive dabei ist, dass nun die Wahrscheinlichkeit auf stabilere Verhältnisse gestiegen ist. In Spanien verwaisen die Strände und damit folgt auch auf der iberischen Halbinsel ein Preisabschwung.
In Österreich konnte der Lebendmarkt nicht gänzlich geräumt werden, da die Schlachtbranche vereinzelt Schlachttage ausfallen lies. Begründet wurde dies mit Absatzeinbußen am Fleischmarkt insbesondere bei Edelteilen wie z. B. Karree. „Die brutzelnden Kottelets am Griller sind für heuer Geschichte und die Umstellung auf stärkere Verarbeitung läuft nur zäh an“, formuliert ein Schlächter die Lage. Das frische Angebot an schlachtreifen Schweinen war erwartungsgemäß überdurchschnittlich groß, wodurch an der Ö-Börse der Abnehmerforderung von -4 Cent Rechnung getragen werden musste.

Die Mastschweine-Notierung für die Börsewoche von 13. bis 19. September ist somit bei 1,46 Euro (Berechnungsbasis: 1,36 Euro) je kg Schlachtgewicht.
(Quelle: Styriabrid/Ö-Börse)

Aktualisiert am: 14.09.2018 11:35