EU Schweinemarkt KW 32/33

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Die tropische Hitze bremst Schweinewachstum und Fleischverzehr. Steigende Schlachtschweinenotierungen in Österreich und Deutschland.
Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt weiterhin niedrig. (Foto: Archiv)
Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt weiterhin niedrig. (Foto: Archiv)
Die außerordentlich hohen Temperaturen in Europa bescheren auch der Vieh- und Fleischwirtschaft außergewöhnliche Verhältnisse. Dies berichten Österreichbörse und Styriabrid in ihrem aktuellen Marktbericht. Das für diese Jahreszeit üblicherweise unterdurchschnittliche Schweineangebot bekommt durch die Hitze einen zusätzlichen Dämpfer. Aber auch der der Appetit auf Fleischgerichte ist schwach. In Deutschland gingen in einigen Bundesländern die Ferien bereits zu Ende. Dies beschert dem auf niedrigem Niveau liegenden Fleischabsatz in diesen Regionen leichte Impulse. Infolgedessen gelang dem deutschen Preisbildungsmodell erstmals in diesem Sommer ein substanzielles Plus von 8 Cent. In Österreich liegt das Lebendangebot Anfang August auf Jahrestiefstwert. Am Fleischmarkt ist von einer absoluten Flaute die Rede. „Selbst das geringe Angebot ist bei dieser Hitze mehr als ausreichend, auch der bevorstehende Feiertag in der kommenden Woche ist kontraproduktiv“, kommentiert ein Schlachtunternehmer. Aus diesen Hintergründen konnte die Ö-Börse ebenfalls um 5 Cent anheben.
Die Mastschweine-Notierung für die Börsewoche von 09. bis 15. August ist somit bei 1,51 Euro (Berechnungsbasis: 1,41 Euro) je kg Schlachtgewicht.
(Quelle: Styriabrid/Ö-Börse)

Aktualisiert am: 10.08.2018 16:52