EU Schweinemarkt KW 28/29

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Stabile Marktverhältnisse bei schwachem Umsatz- und Preisniveau
Mit Ausnahme von Südeuropa bleibt der europäische Fleischmarkt weiterhin ruhig. (Foto: Archiv)
Mit Ausnahme von Südeuropa bleibt der europäische Fleischmarkt weiterhin ruhig. (Foto: Archiv)
Der Fleischmarkt plätschert ohne besondere Impulse dahin. Die Ausnahme ist Südeuropa, wo sich die anlaufende Sommersaison langsam bemerkbar macht. Dies berichten Österreichbörse und Styriabrid in ihrem aktuellen Marktbericht. Demzufolge erreicht das EU-weit knapp verfügbare Schlachtschweineangebot zur Bedarfsdeckung locker aus. Als Lichtblick aus Erzeugersicht ist zu bewerten, dass in Deutschland (+/- 0,00) in der abgelaufenen Woche nicht mehr über weitere Preisrückgänge diskutiert wurde. Frankreichs Schweinebauern hoffen unterdessen auf spürbare Impulse durch die Erfolge des Trikolore-Teams bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Der zuletzt etwas eingeschlafene Grilleifer könnte dadurch wieder befeuert werden.
In Österreich sind schlachtreife Schweine wie schon seit Wochen anhaltend gesucht. Vereinzelt bemühen sich Schlachtunternehmen die eine oder andere Partie Schlachtschweine früher als geplant aus dem Maststall zu locken. Die rasche Abholung drückt das Schlachtgewicht erstmals in diesem Jahr unter die Marke 96,5 kg. Und, obwohl die Anzeichen am Lebendmarkt auf Preissteigerung stehen, ist der Widerstand bei den Abnehmern massiv. Argumentiert wird diese Haltung mit Dumpingangeboten aus EU Ländern. Auffallend billig werden aktuell tiefgefrorene Nacken- und Rückenteile angeboten, die wohl aus der Tiefpreisphase zu Jahresbeginn stammen. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse unverändert fixiert.

Die Mastschweine-Notierung für die Börsewoche von 12. bis 18. Juli ist somit bei 1,48 Euro (Berechnungsbasis: 1,38 Euro) je kg Schlachtgewicht.
(Quelle: Styriabrid/Ö-Börse)

Aktualisiert am: 13.07.2018 11:26