EU-Schweinemarkt: Angebotene Schweine werden gut nachgefragt

Eine anhaltend stabile Marktlage prägt weiterhin den EU-Schweinemarkt. Das umfangreiche Angebot fließt zügig ab, die Erzeugerpreise bleiben diese Woche großteils unverändert.
Die Erzeugerpreise für Schweinefleisch bewegen sich derzeit auf stabilem Niveau.
Die Erzeugerpreise für Schweinefleisch bewegen sich derzeit auf stabilem Niveau.
Das Angebot bleibt europaweit umfangreich, die Vermarktung der Stückzahlen bereitet jedoch nirgendwo Probleme. In Deutschland werden aktuell wöchentlich mehr als 1 Mio. Schweine geschlachtet. Mehr sollten es laut Experten nicht mehr werden, um den Fleischmarkt nicht zu überfordern.

Für die kommenden Tage wird in der BRD mit einer fortgesetzt stabilen Marktsituation gerechnet. Die derzeit vorliegenden Anmeldungen lassen ein weiterhin umfangreiches Angebot erwarten, das sich jedoch zügig platzieren lässt. Der schwächere Euro dürfte die ohnehin gut laufenden Exportgeschäfte in Drittländer weiter beflügeln, stellt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) zu den Marktaussichten fest.

Lebhafte Nachfrage nach schlachtreifen Mastschweinen

In Österreich fließt derzeit ein gar nicht so kleines Angebot flott ab. Die Nachfrage am Fleischmarkt ist aktuell lebhafter als in den vergangenen Wochen, berichtet die Schweinebörse. Die Urlaubszeit ist endgültig vorbei, sodass wieder alle Absatzwege florieren. Das gut durchschnittliche Angebot für diese Woche dürfte demnach auch reibungslos abfließen. Der Mastschweine-Notierungspreis bleibt daher unverändert (Berechnungsbasis: EUR 1,38 je kg). Was die weiteren Preiserwartungen betrifft, so überwiegen auch hierzulande die Anzeichen auf weitere Stabilität. "Der etwas weicher gewordene Euro wird im Herbst bei der Preisbildung hilfreich sein, sofern die Wechselkurstendenz zum Dollar rückläufig bleibt ", berichtet Johann Schlederer von der Schweinebörse (Quelle: AIZ Info).

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Aktualisiert am: 22.09.2011 20:02
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