EU-Schweinemarkt: Angebot groß - Preise stabil

Die stabile Preisphase an den europäischen Schlachtschweinemärkten setzt sich auch in der aktuellen Woche weiter fort.
Schlachtreife Mastschweine können problemlos an die Schlachtunternehmen vermarktet werden.
Schlachtreife Mastschweine können problemlos an die Schlachtunternehmen vermarktet werden.
Lediglich Spanien musste nach den 5 Wochen mit einem stabilen Preisniveau erstmals wieder einen leichten Preisrückgang von umgerechnet 2 Cent hinnehmen. Die übrigen Länder bleiben auf einem unveränderten Preisniveau bzw. steigen leicht an. So ergab die Schweineversteigerung in der französischen Bretagne am vergangenen Donnerstag eine erneute Steigerung um 1,2 Cent. Damit setzen sich die dortigen leichten Preissteigerungen nun schon seit 4 Wochen immer weiter fort. Wechselkursbereinigt stieg der Schweinepreis in Großbritannien um umgerechnet 2,3 Cent an, aber auch Belgien notierte nochmals ein Plus von 1 Cent. Das Schlachtschweineangebot bleibt nicht nur in Deutschland, sondern in den meisten EU-Staaten umfangreich. Es lässt sich jedoch überall problemlos platzieren.

Im Fleischgeschäft bleibt Verarbeitungsware sehr gefragt. Die österreichischen Schlachtbetriebe beklagen die Schleuderangebote von deutschen Unternehmen insbesondere bei Schinken.

Tendenz für den deutschen Markt

Mit dem Monatsanfang und der Erwartung für den Oktober sind die Fleischverkäufer optimistisch gestimmt. Es dominiert auf dem Schlachtschweinemarkt aktuell eine ausgeglichene Angebots- und Nachfragesituation. Für die kommende Notierung sind aus heutiger Sicht mindestens stabile Preise zu erwarten (Quelle: ISN).

Hier kommen Sie zur Marktanalyse der Österreichischen Schweinebörse

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Aktualisiert am: 12.10.2011 21:37
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