EU-Schlachtrindermarkt weiterhin stabil

Am EU-Schlachtrindermarkt sind die Jungstierpreise stabil bis leicht rückläufig. In Österreich ist die Nachfrage durch Aktionen des Handels leicht belebt.
Der EU-Schlachtrindermarkt bleibt weiterhin stabil auf hohem Niveau.
Der EU-Schlachtrindermarkt bleibt weiterhin stabil auf hohem Niveau.
Die Marktsituation bei Jungstieren ist auf dem EU-Schlachtrindermarkt weiterhin uneinheitlich. Die meisten Mitgliedstaaten berichten von einer ruhigen Inlandsnachfrage. Positive Preisimpulse kommen vor allem durch Lebendschlachtvieh-Exporte in den nordafrikanischen Raum. Die Preistendenz ist generell stabil bis leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das Angebot in den meisten EU-Ländern knapp, die Notierungen tendieren fest. In Österreich ist laut Rinderbörse das Angebot bei Jungstieren gegenüber den letzten Wochen stabil, die Nachfrage ist aufgrund verschiedener Vermarktungsaktivitäten des Lebensmittelhandels leicht belebt, die Preise sind fest. Bei weiblichen Schlachtrindern befinden sich Angebot und Bedarf auf unverändertem Niveau, die Notierungen für Kalbinnen und Kühe sind ebenfalls gleich. Bei Schlachtkälbern steht einer lebhafteren Nachfrage (Ostergeschäft) ein steigendes Angebot gegenüber, die Preise sind auch hier stabil.

Preiserwartung für KW 11
Die Österreichische Rinderbörse erwartet in KW 11 für Stiere der Handelsklasse R2/3 Preise von EUR 3,64 bis 3,84 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) liegen die Notierungen zwischen EUR 3,03 und 3,23. Leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) werden für EUR 2,69 bis 2,93 den Besitzer wechseln. Für Kühe über 400 kg (U2/3) dürften EUR 2,85 bis 3,06 erlöst werden. Schlachtkälber (R2/3) bewegen sich zwischen EUR 5,18 und 5,50. Bei Bioschlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen EUR 5,83 und 6,- je kg aus. Biojungrinder über 200 kg werden um EUR 4,- bis 4,35 gehandelt.


Aktualisiert am: 15.03.2012 11:39
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