EU: Milchpreise haben sich stabilisiert

Es gab kein Angebot von Butter und Magermilchpulver für die Intervention im März und die Preise haben sich stabilisiert. Im Vergleich zum Vorjahr eine Lichtblick auf dem Weg aus der Krise.
Keine neuen Butter- und Milchpulvermengen für die Intervention und stabilisierte Preise sind positive Zeichen für den Markt.
Keine neuen Butter- und Milchpulvermengen für die Intervention und stabilisierte Preise sind positive Zeichen für den Markt.
Auf dem Milchmarkt der EU habe sich die Lage für die Erzeuger deutlich gegenüber dem Vorjahr gebessert, dies betonte die EU-Kommission am Donnerstag im Verwaltungsausschuss in Brüssel. Auch in der zweiten Märzwoche wurden weder Butter noch Magermilchpulver der Intervention angeboten.

Hohe Lagerbestände im Vorjahr
Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr verbuchte die Kommission schon 30.000 t Butter in den öffentlichen Lagern. Der Milchpreis habe sich im EU-Durchschnitt in den vergangenen Wochen bei 29 Cent/kg stabilisiert, hielt die Kommission fest. Angebote für die Ausfuhr lehnte sie auch diese Woche ab. Molkereien hatten für 5.900 t Magermilchpulver Exporterstattungen von 10,- bis 25,- Euro je 100 kg gefordert und für 1.000 t Butter 15,- bis 50,- Euro pro 100 kg. (AIZ)

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Aktualisiert am: 19.03.2010 21:32
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