EU-Kommission verweigert Ausfuhrhilfen für Milchprodukte

Einige Mitgliedstaaten der Europäischen Union weisen auf hohe Lagerbestände hin und haben den Wunsch nach Ausfuhrhilfen für die Molkereiprodukte geäußert. Die Kommission legte die Ausfuhrhilfen jedoch auf Null fest.
Dem Wunsch mancher Mitgliedsstaaten nach Ausfuhrhilfen für Milchprodukte will die EU-Kommission nicht nachkommen.
Dem Wunsch mancher Mitgliedsstaaten nach Ausfuhrhilfen für Milchprodukte will die EU-Kommission nicht nachkommen.
Unter den EU-Mitgliedstaaten wächst der Wunsch nach Ausfuhrhilfen für Molkereiprodukte. Im Verwaltungsausschuss forderten unter anderem Frankreich, Polen und Ungarn Exporterstattungen für Magermilchpulver und Butter. Die Kommission ging darauf nicht ein und legte die Dauerausfuhrförderungen für Milchprodukte erneut auf Null fest.

Lagerbestände und steigendes Angebot belasten Markt
Gebote über 800 t Butter mit Erstattungsforderungen von 20,- bis 30,- Euro pro 100 kg wies die Kommission zurück. Die EU-Mitgliedstaaten argumentieren mit dem im Frühjahr steigenden Milchangebot in der Europäischen Union und den Lagerbeständen, die den Markt belasteten. In der Intervention befinden sich in der EU 260.000 t Magermilchpulver und 76.000 t Butter. Zudem sind 21.000 t Butter privat eingelagert. (AIZ)

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Aktualisiert am: 21.02.2010 21:24
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