EU: Exportzuschläge für 2.299 t Butter erteilt

Im Verwaltungsausschuss in Brüssel erhielten am Donnerstag 2.299 t Butter den Zuschlag für den Export. Die EU-Kommission setzte EUR 50,-/100 kg als Höchsterstattung fest. Geboten wurden zwischen EUR 26,- und 110,- je 100 kg.
Die Kommission wollte die Erstattung nicht zu hoch ansetzen, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, den ohnehin niedrigen Weltmarktpreis noch weiter zu drücken und Bauern in Entwicklungsländern damit zu schaden. Dänemark, die Niederlande und Italien stimmten gegen den Vorschlag, weil sie Exporterstattungen ablehnen. Frankreich und Polen enthielten sich der Stimme, weil ihnen die Erstattung nicht hoch genug war. Aus Deutschland gab es wenig Angebote für Butter, da überschüssige Mengen in die ebenfalls gestützte private Langerhaltung kommen.

Exporterstattung auch für Magermilchpulver
Für Magermilchpulver setzte die Kommission eine Exporterstattung von EUR 20,-/100 kg fest. Von Geboten über 15.172 t akzeptierte die Kommission 5.612 t. Die nächsten Zuschläge für die Ausfuhrhilfen bei Milchprodukten können im Verwaltungsausschuss am 19.02. erteilt werden. Bis dahin müssen sich die Exporteure mit ausgehängten Erstattungen von EUR 45,-/100 kg Butter und von EUR 17,-/100 kg Magermilchpulver begnügen, welche die Kommission am Donnerstag in Brüssel festsetzte. (aiz.info)

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Aktualisiert am: 29.01.2009 10:00
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