EU: Erleichterungen für Landwirte geplant

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Ab 2018 soll es diverse Vereinfachungen für Landwirte geben. Diese sollen unter anderem die Lagerung von Erzeugnissen auf dem Feld, den Status von Ackerland, die Untergrenze beim Greening und die Kleinerzeugerregelung.
Das EU-Parlament plant diverse Erleichterungen für Landwirte. Diese sollen ab 2018 gelten. (Foto: Gabi Schoenemann/pixelio.de)
Das EU-Parlament plant diverse Erleichterungen für Landwirte. Diese sollen ab 2018 gelten. (Foto: Gabi Schoenemann/pixelio.de)
Als „ausgesprochen erfreulich“ hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die aktuellen Beschlüsse des EU-Parlaments bezeichnet. Sie soll ab 2018 die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in den Mitgliedstaaten erleichtern.

Demnach soll die Lagerung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln wieder als förderfähig eingestuft werden. “Die Bauern müssen dann nicht mehr quadratmetergenau alle Flächen aus ihren Feldern herausmessen, auf denen sie Stroh- oder Siloballen lagern“, so Brunner. Erleichterungen sind auch beim Dauergrünland geplant: Der Ackerstatus soll künftig auch dann erhalten bleiben, wenn unterschiedliche Grünfutterpflanzen ausgesät werden. Zudem ist vorgesehen, die Untergrenzen beim Greening auf 15 Hektar Ackerfläche zu vereinheitlichen, die Fördervorgaben für Randstreifen – etwa entlang von Gewässern – zu vereinfachen und die Grenze für die Kleinerzeugerregelung bei den Direktzahlungen von 1.250 auf 2.500 Euro zu erhöhen. „Alles das wird zu einer spürbaren Erleichterung und Entlastung führen – für die Landwirte ebenso wie für die Verwaltungen“, so der Minister.




Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 05.05.2017 10:46