EU-Agrarpolitik nach 2013 – wie kann sie aussehen?

Klaus Dieter Borchert war vor einigen Tagen zu Gast in Wien und hat die österreichische Agrarpresse in einem Hintergrundgespräch über die zu erwartende neue EU-Agrarpolitik informiert.
Die Flächenprämien werden sicher neu überdacht werden müssen.
Die Flächenprämien werden sicher neu überdacht werden müssen.
Wie hoch das Budget für die Agrarpolitik 2014 bis 2020 generell ausfallen wird, konnte Prof. Borchert nicht sagen. Es sei jetzt zu früh, darüber zu sprechen. „Wir müssen erst eine gute Politik auf die Beine stellen. Wenn sie wirklich gut ist, wird Europa dafür auch wieder das nötige Geld zur Verfügung stellen“

Borchert stellte klar, dass es der EU-Kommission jetzt darum gehe, das europäische Agrarmodell weiter zu erhalten, in dem die konventionelle und biologische Landwirtschaft Platz hätten, ebenso wie die Landwirtschaft in benachteiligten Gebieten, aber auch die industrielle Landwirtschaft. Europa will die flächendeckende Bewirtschaftung des Landes in Verbindung mit den Leistungen für die Allgemeinheit, wie Natur- und Landschaftsschutz, Klima- und Boden- sowie Gewässerschutz, etc.

Landwirt-Tipp
EU-Agrarpolitik nach 2013 – wie kann sie aussehen?
Beachten Sie dazu auch den Beitrag „Die GAP nach 2013 – so könnte es weitergehen“ in Ausgabe 9/2010 auf S. 6-9 und diskutieren Sie mit unter www.landwirt.com oder unter http://ec.europa.eu/agriculture/cap-post-2013/debate/form_de.htm
Hier können Sie der EU-Kommission direkt Ihre Ideen zur neuen GAP mitteilen.

Zusammengestellt von Ing. Konrad LIEBCHEN, Zeutschach

Mehr dazu finden Sie im Beitrag auf Seite 6-7 in Ausgabe 12 vom 16.6.2010

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Protestieren oder akzeptieren – was ist los an der Agrarfront?



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Aktualisiert am: 02.06.2010 17:18
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