EU Agrarbudget: Geplante Kürzungen setzten Lebensqualität aufs Spiel

Ländliche Entwicklung als Herzstück der österreichischen Agrarpolitik muss in voller Höhe gesichert werden, fordert Bundeslandwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich.
Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft hat ein neues Verhandlungspapier für die Zukunft der EU-Finanzen vorgelegt und sieht Einsparungen im EU-Haushalt für den Zeitraum 2014 bis 2020 von insgesamt rund 50 Mrd. Euro vor.
Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft hat ein neues Verhandlungspapier für die Zukunft der EU-Finanzen vorgelegt und sieht Einsparungen im EU-Haushalt für den Zeitraum 2014 bis 2020 von insgesamt rund 50 Mrd. Euro vor.
„Das EU-Agrarbudget darf nicht gekürzt werden. Das Ergebnis der Budgetverhandlungen für die Landwirtschaft werden alle Menschen spüren. Auf dem Spiel stehen bis zu 120.000 Arbeitsplätze, die sichere Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, eine umweltgerechte Bewirtschaftung unserer einzigartigen Kulturlandschaft und die dynamische Entwicklung der ländlichen Räume“, macht Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich seine Position zu den Vorschlägen des mehrjährigen Finanzrahmens der zypriotischen Ratspräsidentschaft klar, die heute präsentiert wurden.

Drastische Einschnitte

Der Vorschlag sieht Einsparungen in der Höhe von rund 50 Mrd. Euro für den Zeitraum von 2014-2020 vor. Das Budget für die Landwirtschaft soll um 1,9 %, das sind 7,5 Mrd. Euro vom EU-Gesamtbudget, gekürzt werden. Berlakovich: „Bei diesem Vorschlag sind noch viele Fragen offen. So ist die Einnahmenseite noch nicht dargestellt und die Beitragshöhe noch offen.“

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Aktualisiert am: 31.10.2012 14:43
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