EU - Schweinemarkt: Winterschlaf beendet!

Auf dem europäischen Schlachtschweinemarkt bleibt die Lage auch in der zweiten Kalenderwoche überwiegend ausgeglichen. Während sich die großen Schweineproduzenten in der EU zum Teil seit acht Wochen im „Winterschlaf“ befinden, gibt es deutlich Bewegung in den Randbereichen der EU.
Den derzeit stabilen EU Schweinemarkt stützen derzeit die osteuropäischen Mitgliedsländer.
Den derzeit stabilen EU Schweinemarkt stützen derzeit die osteuropäischen Mitgliedsländer.
In Schweden und Italien geben die Preise mit dem Ende des Weihnachtsgeschäfts spürbar nach. Ganz im Gegensatz dazu befindet sich der osteuropäische Markt mit Polen und Tschechien seit einigen Wochen in einem starken Aufwind und nimmt sogar Kurs auf die Spitze in der EU. Die Öffnung des russischen Marktes für polnisches Fleisch und die rückläufigen Bestände in Osteuropa beflügeln derzeit den Markt.

Vor diesem Hintergrund ist für die westeuropäischen Märkte der Export nach Osteuropa derzeit eine wichtige Stütze. Nach dänischen Aussagen läuft aber auch der Drittlandsexport vergleichsweise stabil. Erleichtert zeigt sich Dänemark über die Nachricht, dass die in Australien diskutierte Schutzklausel für Schweinefleischimporte nun wohl vom Tisch ist. Die dänischen Exporte dorthin hatten in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Tendenz: Wenn Fleischindustrie und Drittlandexport gut aus den Startlöchern kommen, werden die Preise stabil bleiben und schon bald eine positive Tendenz zeigen.

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Aktualisiert am: 11.01.2008 14:08
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