Dringend höhere Schlachtschweinepreise erforderlich

Die Schweinehalter befindet sich schon seit langem in einer finanziell angespannten Situation. Zur Vollkostendeckung fehlen den Erzeugern weiterhin rund 10 Euro pro Schwein.
Die gestiegenen Energie- und Futterkosten haben die Produktionskosten für Schweinefleisch deutlich erhöht. Den Schweinebauern fehlen aktuell rund 10 Euro zur Vollkostendeckung.
Die gestiegenen Energie- und Futterkosten haben die Produktionskosten für Schweinefleisch deutlich erhöht. Den Schweinebauern fehlen aktuell rund 10 Euro zur Vollkostendeckung.
Eine vollkostendeckende Schweineerzeugung ist bei der derzeitigen Erlössituation weiterhin nicht gegeben. Zu diesem Ergebniss kommt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschland (ISN) unter Berücksichtigung der aktuellen Vollkosten in der Schweinemast. Die Interessengemeinschaft fordert einen dringenden Anstieg der Schlachtschweinepreise, damit die Betriebe endlich wieder Rücklagen für Investitionen bilden und auch zukunftsorientierte Investitionen tätigen können. Ein Preisanstieg von mindestens 11 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht bzw. 10 Euro pro Schwein sei aus derzeitiger Sicht unbedingt und dringend erforderlich, damit die Vollkosten der Produktion gedeckt sind.

Futterkosten bleiben voraussichtlich auf hohem Niveau

Berücksichtigt man die jüngsten Ernteprognosen, so werden sich die Futterkosten weiterhin auf hohem Niveau bewegen. "Nicht nur die Fleischwirtschaft ist mit steigenden Energiekosten konfrontiert, auch die landwirtschaftlichen Erzeuger sind davon betroffen", betont die ISN (Quelle: ISN)


Aktualisiert am: 04.04.2011 14:19
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