Douglasie - Hoffnungsträger für den Waldbau?

Der Klimawandel lässt nach Alternativen für die Fichte suchen. Die Douglasie könnte eine sein.
Wüchsig und eine Alternative zur Fichte: die Douglasie
Wüchsig und eine Alternative zur Fichte: die Douglasie
Unter den mitteleuropäischen Forstleuten fanden sich im 18. und 19. Jahrhundert viele Naturforscher und reiselustige Abenteurer. Diese Pioniere brachten von ihren Reisen fremde Baumarten mit und versuchten diese erfolgreich anzubauen um die Produktivität der heimischen Wälder zu steigern. Doch nur ganz wenige Arten konnten sich an die mitteleuropäischen Verhältnisse anpassen. Die Douglasie gehört zu dieser kleinen Gruppe.Die Douglasie stellt eine Alternative zum heimischen Baumartensprektrum dar, insbesondere für die Umwandlung standortsfremder Fichtenbestände. Speziell in Nieder- und Oberösterreich sowie in der südlichen Steiermark stocken viele Fichten(Rein)bestände. Diese müssen aufgrund des vermehrten Trockenstresses bedingt durch den Klimawandel umgebaut werden. Ursprünglich stammt die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) aus dem pazifischen Nordwesten der USA. Aus botanischer Sicht gehört sie zur Unterfamilie der Laricoideaen, von den heimischen Baumarten ist die Lärche (Larix decidua) am nächsten mit ihr verwandt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Norden Mexikos bis nach Vancouver in den Süden Kanadas. Das große Herkunftsgebiet führte zur Bildung vieler Varietäten. Die Wahl des richtigen Pflanzmaterials entscheidet über den erfolgreichen Anbau.

In der Ausgabe 16/2013 finden Sie mehr Informationen über die Douglasie und ihr Potenzial.


Aktualisiert am: 31.07.2013 09:17
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