Dorfhelferinnen sind Stütze auf Niederösterreichs Bauernhöfen

Dorfhelferinnen sind die helfenden Hände auf Niederösterreichs Bauernhöfen, die ausgefallene Arbeitskraft ersetzen. Die Ausbildung steht auch Männern offen und es gibt noch freie Plätze!
Am Foto v.l.n.r.: Marianne, Brigitte, Stefan (Vater), Josef, Dorfhelferin Astrid Plank, Christian, LR Dr. Stephan Pernkopf, Florian und Roswitha Zöchbauer. Copyright: zVg
Am Foto v.l.n.r.: Marianne, Brigitte, Stefan (Vater), Josef, Dorfhelferin Astrid Plank, Christian, LR Dr. Stephan Pernkopf, Florian und Roswitha Zöchbauer. Copyright: zVg
Fällt die Bäuerin krankheits- oder unfallbedingt bzw. aufgrund der Geburt eines Kindes aus, dann sind die niederösterreichischen Dorfhelferinnen zur Stelle. Sie müssen aber nicht nur auf den Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieben anpacken können, oft ist bei der Betreuung von Angehörigen auch Sozialkompetenz gefordert.
Eine dieser Dorfhelferinnen ist die erst 19-jährige Astrid Plank, sie unterstützt Familie Zöchbauer in Oberndorf. Roswitha Zöchbauer erwartet ihr siebentes Kind, daher freut sich ihr Mann Stefan über den Einsatz von Astrid Plank auf dem 160 Milchschafe zählenden Betrieb.

Derzeit sind 29 Dorfhelferinnen in Niederösterreich im Einsatz und haben in knapp 450 Einsätzen 4.700 Arbeitsstunden geleistet. Die Ausbildung, die von der Landwirtschaftlichen Fachschule Gießhübl angeboten wird, steht auch Männern offen und für den im September startenden Lehrgang sind noch Plätze frei. Die Ausbildung umfasst neben landwirtschaftlicher Bildung auch Kinder- und Altenbetreuung.

Landwirtschaftliche Betriebe, welche die Unterstützung der Dorfhelferinnen gebrauchen können, können sich an Monika Schadenhofer von der Abteilung für Landwirtschaftsförderung des Landes Niederösterreich unter 02742/9005 -12820 wenden.


Aktualisiert am: 19.02.2013 12:01
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