Direktvermarktung von Wildhendln: Reportage Familie Huber

Die Liebe zu den Hendln hat Hermann Huber schon in seiner Schulzeit entdeckt. Zusammen mit seiner Frau hat er sich mit dem Federvieh ein zweites Standbein geschaffen.
Die französische Wildhendlrasse wächst langsamer, das Fleisch ist fester und dunkler.
Die französische Wildhendlrasse wächst langsamer, das Fleisch ist fester und dunkler.
Die aus Frankreich stammende Wildhendlrasse wächst von Natur aus langsamer. Das wirkt sich auch auf die Fleischqualität aus. Gefüttert wird in den ersten vier Wochen mit der eigenen Futtermischung, danach kommen die Tiere ins Freie. „Die Kunden sagen uns oft, dass unsere Hendl wie die von früher schmecken“, bestätigt die Direktvermarkterin, „Es schmeckt noch nach Hendl und Genießer schätzen die Fleischqualität.“ Die Skandale in der Lebensmittelindustrie wirken sich zudem positiv auf den Verkauf aus. „Je mehr Skandale, umso besser“, schmunzeln die beiden. Mittlerweile haben die Traunviertler die Produktion auf rund 2500 Wildhendln pro Jahr ausgeweitet.

Mehr über Familie Huber und Bestleitners Hendln lesen Sie in der Ausgabe 11/2011 des fortschrittlichen Landwirts.


Aktualisiert am: 20.05.2011 10:01
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