Direktvermarktung und EU-Agrarpolitik

Seit geraumer Zeit wird auch auf europäischer Ebene die Bedeutung der Direktvermarktung erkannt. In der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind "direct sales", "short supply chains" und "local products" Themen geworden.
Auch auf europäischer Ebene wird die Bedeutung der Direktvermarktung erkannt.
Auch auf europäischer Ebene wird die Bedeutung der Direktvermarktung erkannt.
Es geht um Kooperationen und wirtschaftliche Entwicklungen in den Regionen, um die soziale Beziehung zwischen Erzeuger und Verbraucher, um das Lernen der Konsumenten über Lebensmittelproduktion und um eine höhere Wertschöpfung der Kleinbetriebe. So wird für die Periode nach 2013 im Rahmen der "Ländlichen Entwicklung" und "Promotion" zur Stärkung der Qualität die Unterstützung von Maßnahmen zur Forcierung kurzerVertriebswege und lokaler Produkte in Aussicht gestellt. Spezielle Bedürfnisse der Mitgliedstaaten, bestehende Initiativen und Marken sollen integriert werden.

"Das Markenprogramm 'Gutes vom Bauernhof' gilt auf EU-Ebene mit seinen seit über zehn Jahren etablierten Kriterien als Vorbild und Maßstab. Wichtig für uns ist, dass Definitionen und Kriterien so formuliert werden, dass sich die Erzeuger und Akteure in den Regionen entwickeln können und dabei unterstützt werden. Großmärkte und Handelsketten, die global mit Produkten aus Regionen werben, sollen diesen Markt nicht für ihre Interessen vereinnahmen können. Denn, nicht alles was sich regional oder lokal nennt, ist es auch tatsächlich", erklärte LK Österreich-Präsident Wlodkowski im Rahmen einer Pressekonferenz.

Aktualisiert am: 14.12.2011 15:15
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