Direktvermarktung braucht Gesamtkonzept

Wer sich für Direktvermarktung interessiert, braucht Begeisterung und ein betriebliches Gesamtkonzept. Das stellt Martina Ortner von der LK Österreich klar.
Martina Ortner betreut den Bereich Direktvermarktung in der Landwirtschaftskammer Österreich.
Martina Ortner betreut den Bereich Direktvermarktung in der Landwirtschaftskammer Österreich.
Was raten Sie an Direktvermarktung interessierten Landwirten für deren Einstieg?

Erst wenn man sich vorstellen kann, dass man sich gerne mit Verbrauchererwartungen und den vielfältigen Anforderungen am Markt auseinandersetzen möchte, sollte man über einen Einstieg in die Direktvermarktung nachdenken. Hat man sich entschieden, so sollte zu Beginn eine Analyse des Betriebes sowie der Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten durchgeführt werden. Das heißt, ich empfehle ein Betriebs- und Marketingkonzept zu erstellen. Außerdem rate ich Beratungs- und Weiterbildungsleistungen, wie sie von den Direktvermarktungsreferaten der Landwirtschaftskammern angeboten werden, in Anspruch zu nehmen. Auf der Web-Seite Chance Direktvermarktung finden Sie Informationen für den Einstieg und interessante Kurzfilme über erfolgreiche Direktvermarkter.

Was sind die wichtigsten Kriterien, mit denen die Direktvermarktung zum Erfolg wird?

Um in der Direktvermarktung erfolgreich zu sein, braucht man Begeisterung und Motivation. Für den wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich, ist ein qualitätsvolles Produktangebot und Sortiment, eine Standort- und Umfeldanalyse mit den dazu passenden Vermarktungswegen, eine Preiskalkulation für sämtliche Produkte, die Berechnung der Wirtschaftlichkeit des Betriebszweiges und die Werbung und Kommunikation mit den Kunden.

Lesen Sie das gesamte Interview sowie eine Reportage über erfolgreiche Direktvermarkter in der LANDWIRT Ausgabe 5/2018. Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 5/2018 (solange der Vorrat reicht)

Aktualisiert am: 21.02.2018 21:32