Direktvermarktung als Notlösung

Die Entscheidung für die Direktvermarktung traf Familie Heritzer nicht freiwillig. Es war 1960 der einzige Weg zu einem dringend benötigten Zusatzeinkommen. Wie sich der Betriebszweig entwickelt hat und warum die Kärntner heute viel Freude aber auch viel Arbeit damit haben, erzählen sie bei unserem Besuch.
Familie Heritzer betreibt in Wolfsberg einen Hofladen und während der Sommermonate eine Jausenstation.
Familie Heritzer betreibt in Wolfsberg einen Hofladen und während der Sommermonate eine Jausenstation.
"Meine Mutter wurde 1960 schwer krank und nicht versichert“, beginnt Anton Heritzer seine Geschichte zu erzählen. Die hohen laufenden Krankenhauskosten zwangen die Familie, ihren Betrieb umzustellen. „Wir haben mit dem Milchverkauf begonnen“, erinnert sich der Kärntner, „und alles aufgegriffen, das uns Geld gebracht hat: Ferkelmast, Mostproduktion und die Milchverarbeitung.“ Damit ist die Familie langsam aber konsequent in die Vermarktung hineingewachsen und konnte die Kunden sehr gut kennenlernen. „Wir haben die ganze Entwicklung miterlebt und sind durch alle Höhen und Tiefen gegangen“, weiß der Vermarkter heute.

Wie der Betrieb heute aussieht und wie sich die Vermarktung entwickelt hat, erfahren Sie in der Ausgabe 24/2012 des fortschrittlichen Landwirts.

Aktualisiert am: 04.12.2012 08:33
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