Direktvermarktung: Neue Einkommensquellen - lohnt es sich?

Kann auch der zukünftige Hofübernehmer durch Schaffung neuer Einnahmequellen Zuhause arbeiten? Wie kann am elterlichen Betrieb die Wertschöpfung erhöht werden? Mit diesen oder ähnlichen Fragen beschäftigten sich Schüler an der LFS St. Andrä im Zuge ihrer Abschlussprojekte.
Die künftigen Hofübernehmer stellten sich die Frage, welche zusätzliche Einnahmequellen sich für den eigenen Betrieb rechnen.
Die künftigen Hofübernehmer stellten sich die Frage, welche zusätzliche Einnahmequellen sich für den eigenen Betrieb rechnen.
Für junge Hofübernehmer stellt sich die Frage welche neuen Einkommensquellen sie am Betrieb schaffen können. Die Schüler der LFS Andrä haben sich damit am Ende ihrer 3-jährigen Facharbeiterausbildung (2009-2010) beschäftigt und in einer Facharbeit untersucht. Drei Beispiele werden nun kurz vorgestellt:

Abschlussprojekt: „Vermarktung von Kalbinnenfleisch“
Martin Fössl aus Prebl wird nach der LFS St. Andrä am elterlichen Betrieb als Hofübernehmer tätig werden. Da seine Eltern unter anderem auch Kalbinnen mästen, befasste sich der Schüler mit der Thematik „Rindfleischvermarktung: Verdiene ich dabei überhaupt etwas?“

Abschlussprojekt: „Produktion und Vermarktung von 180 kg-Schweinen für Kärntner Speckproduzenten“
Michael Edelsbrunner aus St. Michael wird nach der LFS St. Andrä ebenfalls fix am elterlichen Betrieb mitarbeiten.
Der begeisterte Schweinemäster beschäftigte sich theoretisch und praktisch mit der Frage: „Ist es betriebswirtschaftlich sinnvoll für Partnerbetriebe (bäuerl. Speckproduzenten) Mastschweine für die Speckproduktion zu produzieren?“

Die Kalkulationen und Ergebnisse zu den Arbeiten finden Sie in der Ausgabe 2/2011 des fortschrittlichen Landwirts.

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Handwerkskäse - Was ist das? Interview mit dem Käsepionier Franz Deutschmann



Aktualisiert am: 05.01.2011 08:49
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