Dioxin Skandal: EU-Hilfsprogramm für irische Schweinehalter

Im Dioxin-Skandal in Irland hat die Europäische Union ein spezielles Hilfsprogramm für irische Schweinefleisch- Produzenten erlaubt.
Demnach dürfen maximal 30.000 Tonnen Schweinefleisch bis zu sechs Monate lang auf EU-Kosten eingelagert werden. Aufgrund der "außergewöhnlichen Umstände" und der "Schwierigkeiten" auf dem irischen Markt für Schweinefleisch hätten die 27 EU-Staaten dem Vorschlag der Behörde einstimmig zugestimmt, erklärte die Kommission. Das Hilfsprogramm soll in den kommenden Tagen anlaufen. Es dürfen aber nur unbelastete Betriebe teilnehmen.

"Das ist praktische Hilfe für den irischen Schweinesektor in diesen schwierigen Zeiten", sagte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel. In Schlachtfleisch mehrerer Farmen in Irland war in der vergangenen Woche eine Konzentration des dioxinähnlichen Gemisches PCB (Polychlorierte Biphenyle) gefunden worden, die 80 bis 200 Mal höher als erlaubt war. (dpa)


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Aktualisiert am: 11.12.2008 20:31

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