Dioxin-Funde in deutschen Bio-Eiern

In Bio-Eiern von zwei Lieferanten aus Niedersachsen wurde eine Dioxinbelastung festgestellt. Das niedersächsische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (Laves) hatte bei einer Untersuchung Werte über dem Grenzwert von 3 Nanogramm pro Kilogramm Fett festgestellt.
In deutschen Bio-Eiern wurde eine Dioxinbelastung festgestellt.
In deutschen Bio-Eiern wurde eine Dioxinbelastung festgestellt.
"Es handelt sich um Futterpartien von Januar und Februar, wovon Rückstellproben untersucht worden sind", sagte die Laves-Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse Agentur. Die beiden Betriebe wurden gesperrt und Lidl stoppte diese Woche den Verkauf von Bio-Eiern, heißt es weiter in der Mitteilung vom 7. Mai. Auch der Großverteiler Rewe ist Abnehmer von den dioxin-belasteten Eiern.

Maismehl aus der Ukraine
Die Ursache für die Belastung sei Maismehl aus der Ukraine, das über den niederländischen Hersteller ForFarmers geliefert wurde, so Laves. In Niedersachsen sind 19 Legehennenbetriebe betroffen, in Nordrhein-Westfalen rund ein Dutzend. Inzwischen gibt es auch einen Verdachtsfall auf einem Öko-Betrieb in Sachsen-Anhalt. (lid)


Aktualisiert am: 07.05.2010 19:19
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