Die heimischen Schweinebauern dürfen wegen der Dioxin-Schweinerei nicht bluten



Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski fordert die heimischen Schlachthöfe auf den deutschen Verlockungen zu widerstehen. In Deutschland ist der Schweinemarkt infolge des Dioxin-Skandals eingebrochen.


Deutscher Schweinemarkt eingebrochen

Infolge des Dioxin-Skandals ist jetzt in Deutschland der Erzeugerpreis für Schweine um dramatische 17 Prozent eingebrochen. Und das, obwohl in Europa generell der Schweinemarkt ausgeglichen ist. Die Preise der wichtigen Produzentenländer Frankreich und Dänemark tendieren weitgehend stabil, in Spanien ist der Erzeugerpreis für Schweine heute sogar gestiegen.



Wlodkowski: Heimische Schweinebauern dürfen Zeche nicht zahlen

Wenn die heimischen Schlachthöfe den deutschen Verlockungen nicht widerstehen, könnte auch der heimische Schweinemarkt auf Talfahrt gehen. Daher fordert Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski die heimischen Schlachthöfe auf: „Deutsches Schweinefleisch zu ächten und auf österreichisches Schweinefleisch insbesondere mit dem AMA-Gütesiegel zu setzen“. Wlodkowski weiter: „Die heimischen Schweinebauern dürfen nicht für die deutschen Schweinereien bluten. Offenbar wollen sich die deutschen Schlachthöfe mit dem Preisrutsch ein schnelles Körberlgeld verschaffen.“



Handelsketten sollen mit Schleudereien aufhören

Gleichzeitig verlangt der Kammerpräsident von den Handelsketten die Preisschleudereien bei Fleisch und anderen Lebensmitteln abzustellen. Wlodkowski: „Dieses Preis-Dumping bei Lebensmitteln gefährdet die bäuerliche Landwirtschaft in der Steiermark und in Österreich (Quelle: Presseinformation LK Stmk.).


Aktualisiert am: 17.01.2011 15:13
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