Die Rechnung als „Visitenkarte“ des Unternehmers

Landwirte sind Unternehmer und daher berechtigt und vielfach auch verpflichtet, korrekte Rechnungen zu erstellen. Jede Rechnung ist ein Werbeträger und vermittelt ein Bild des Unternehmers. Daher muss nicht nur das optische Erscheinungsbild passen, sondern auch die Inhalte den gesetzlichen Erfordernissen entsprechen. Im Folgenden werden die gesetzlichen Erfordernisse der Rechnungslegung behandelt.

So sieht eine gesetzeskonforme Rechnung aus.
So sieht eine gesetzeskonforme Rechnung aus.
Gemäß § 11 Abs. 1 UStG müssen Rechnungen folgende Angaben beinhalten:
• den Namen und die Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers;
• den Namen und die Anschrift des Abnehmers der Lieferung oder des Empfängers der sonstigen Leistung;
• die Menge und die handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung;
• den Tag der Lieferung oder der sonstigen Leistung oder den Zeitraum über den sich die sonstige Leistung erstreckt;
• das Entgelt über die Lieferung oder sonstige Leistung und den anzuwendenden Steuersatz, im Falle einer Steuerbefreiung einen Hinweis, dass für diese Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt;
• den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag.

Weiters hat die Rechnung folgende Angaben zu enthalten:
• das Ausstellungsdatum;
• eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung einer Rechnung einmalig vergeben wird;
• die dem Unternehmer vom Finanzamt erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Mag. Bernadette Gromaczkiewicz

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Aktualisiert am: 09.11.2004 12:44
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