Die Maus muss raus!

Jonas und Rosina Metz aus dem bayerischen Ostallgäu sind erfolgreiche Mäusejäger mit dem Topcat-Fallensystem aus der Schweiz. Was kinderleicht aussieht, erfordert Geschicklichkeit, Sorgfalt und viel Erfahrung im Bezug auf die Lebensgewohnheiten der lästigen Nager.
Das Loch sollte für den Einsatz einer Topcat-Falle möglichst exakt gestochen werden.
Das Loch sollte für den Einsatz einer Topcat-Falle möglichst exakt gestochen werden.
Wühlmäuse (Schermäuse) sind im Grünland eine Plage. Sie verschmutzen das Futter, beeinträchtigen die Pflanzenvielfalt, reduzieren den Ertrag und sind eine latente Gefahr für die Tiergesundheit. Oft reichen natürliche Feinde wie Bussard, Fuchs und Wiesel nicht aus, um die Population im Zaum zu halten. Der Mensch ist gefragt! Im Vergleich zur Begasung oder dem Auslegen von Giftweizen, ist die Fallenjagd mit Sicherheit immer noch die umweltverträglichste Lösung. Allerdings ist sie extrem zeit- und arbeitsaufwändig. Jonas Metz aus Biessenhofen ist 11 Jahre alt und nach dem erledigen der Hausaufgaben hat er die Zeit, die seinem Vater fehlt. Als Arbeit sieht er die Mäusejagd an der frischen Luft nicht. Jonas verdient sich damit ein zusätzliches Taschengeld und das Wichtigste: die Jagd mit den fängigen Topcat-Fallen macht ihm richtig Spaß. Unter der fachmännischen Aufsicht seiner vierjährigen Schwester Rosina hat er schon viele „Graue“ aufs Kreuz gelegt und seinen Vater um so manchen Euro erleichtert. Der Fortschrittliche Landwirt hat den kleinen „Mausern“ mit der Kamera über die Schulter geblickt.

Mehr darüber erfahren Sie in Ausgabe 11 von "Der fortschrittliche Landwirt".

Autor: Gerhard Metz, Kaufbeuren (D)


Aktualisiert am: 23.05.2011 07:37
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