Deutsches Milchkontor setzt auf Export nach China und Südamerika

Das Deutsche Milchkontor, Deutschlands größtes Molkereiunternehmen, will sein Exportgeschäft weiter ausbauen. Wachstum soll vor allem in China, Südamerika, Nordafrika und im mittleren Osten möglich sein.
Josef Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung des DMK: „Die Nachfrage nach Milchprodukten in Europa stagniert, während sie weltweit steigt.“
Josef Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung des DMK: „Die Nachfrage nach Milchprodukten in Europa stagniert, während sie weltweit steigt.“
Die Nachfrage nach Milchprodukten stagniere in Europa, während sie weltweit steige, sagte Josef Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung. "Daher ist das Exportgeschäft eines der Schlüsselelemente für unser Unternehmen." Wachstumspotenziale sieht Vertriebschef Michael Feller insbesondere in China, Südamerika, im Mittleren Osten und in Nordafrika: "Wir wollen dort eine lokale Präsenz aufbauen und profitables Wachstum generieren." 2012 machte das Deutsche Milchkontor (DMK) gut 37% seines Umsatzes von 4,4 Mrd. Euro (2011: 4,6 Mrd.) mit Ausfuhren. Der Gewinn des Michkontors lag mit rund 19 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Für 2013 und die Folgejahre rechnet der Vorstand mit weiteren Ergebnisverbesserungen. Die DMK-Milchbauern erhielten 2012 im Durchschnitt 31,43 Cent pro kg. In diesem Jahr stieg der Preis bis zum Juni auf 35 Cent. Der Auszahlungspreis für die Milchbauern solle kontinuierlich steigen, sagte Schwaiger. Im vergangenen Jahr wurden 6,6 Mrd. kg Milch verarbeitet, 45% davon zu Käse. DMK entstand 2011 aus der Fusion der Genossenschaften Nordmilch aus Bremen und Humana Milchunion aus Everswinkel, meldet Dow Jones News. AIZ

Aktualisiert am: 20.06.2013 10:37
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