Deutsche Fleischproduktion nur geringfügig gestiegen

Die Fleischproduktion in Deutschland ist in diesem Jahr bislang weniger stetig gewachsen als in den Jahren zuvor. Damit setzte sich das seit mehreren Jahren stetige, starke Produktionswachstum nicht fort, das seit 2005 im Durschnitt 4% betragen hatte.
Das stetige Wachstum der deutschen Fleischproduktion von 4 % konnte im ersten Halbjahr 2011 nicht erreicht werden.
Das stetige Wachstum der deutschen Fleischproduktion von 4 % konnte im ersten Halbjahr 2011 nicht erreicht werden.
Im ersten Halbjahr 2011 stieg die gewerbliche Fleischerzeugung in Deutschland um 1,1 % auf rund 4 Mio. t, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Der stetige Wachstumstrend fällt im ersten Halbjahr 2011 also geringer aus als 2010. Ausschlaggebend hierfür seien vor allem eine geringere Steigerung der Schweine- sowie rückläufige Rinderschlachtungen. Laut Destatis wurden im ersten Halbjahr 2011 deutschlandweit 28,8 Mio. Schweine geschlachtet. Dies entspreche einem moderaten Anstieg um 0,6 % (plus 166.000 Tiere) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von Jänner bis Juni 2011 stieg die Schweinefleischerzeugung um 1,1 % (plus 30.000 t) auf 2,7 Mio. t an, was auf höhere Schlachtgewichte zurückzuführen sei. Im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2010 verringerte sich die Anzahl der gewerblichen Rinderschlachtungen um 1,1 % (minus 20.000 Tiere) auf knapp 1,8 Mio. Stück. Die daraus erzeugte Fleischmenge reduzierte sich im gleichen Zeitraum um 1,4 % (minus 8.000 t) auf 561.000 t. Obwohl sich das Wachstum bei der Geflügelfleischerzeugung abschwächte, wurden den weiteren Angaben nach noch 20.000 t (plus 3 %) mehr produziert als im ersten Halbjahr 2010. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 700.000 t Geflügelfleisch hergestellt, berichtet Dow Jones News.


Aktualisiert am: 19.08.2011 11:13
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