Der ganz „normale“ Alkoholkonsum

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Doch oft bleibt es nicht bei diesem einen Glas und es entwickelt sich eine ernst zunehmende Krankheit daraus.
Sorgen lassen sich nicht im Alkohol ertränken.
Sorgen lassen sich nicht im Alkohol ertränken.
Einem „nassen" alkoholkranken Menschen zu sagen, er soll aufhören zu trinken, ist ebenso unsinnig, wie einem Asthmatiker zu sagen, er solle aufhören zu husten.

Zunächst sollte Ihnen aber klar sein, dass der Alkoholkranke in jedem, der ihm helfen will einen Gegner sieht, der ihm seinen Alkohol wegnehmen will. Rechnen Sie in jedem Fall mit zum Teil aggressiver Gegenwehr! Erst wenn der Betroffene selbst erkannt hat, dass er ein Alkoholproblem hat, ist er bereit sich helfen zu lassen und etwas zu unternehmen. Diese Einsicht wird aber nur erreicht, wenn der Betroffene an den Folgen seiner Trinkerei mehr leidet, als der Alkoholkonsum ihm andererseits noch Lustgewinn oder Trost verschafft. Erst unter diesem Leidensdruck wird er bereit sein, sich helfen zu lassen.

Beratungsstellen/Infos im Internet
www.api.or.at/akis
www.a-connect.at
www.praevention.at
www.anonyme-alkoholiker.at

Zusammengestellt von Angelika KONRAD, St. Peter Freienstein


Aktualisiert am: 13.11.2006 13:33

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