Den Wald vor Borkenkäferausbreitung schützen

Forstbehörden geben Tipps zur Bekämpfung des Borkenkäfers
Borkenkäfer: Nur wenige Millimeter groß, aber eine Gefahr für den Wald!
Borkenkäfer: Nur wenige Millimeter groß, aber eine Gefahr für den Wald!
Die vordringlichste Maßnahme zur Vermeidung einer Massenvermehrung der Borkenkäfer ist in die Aufarbeitung von sämtlichem befallenen und befallsverdächtigen Holz und das Entfernen aus dem Wald. Mit dieser Botschaft melden sich jetzt die Forstbehörden zu Wort. Alles was von Winter diesbezüglich noch übrig geblieben ist, sollte jetzt dringend, jedenfalls vor Beginn der Schwärmzeit (in tieferen Lagen in der 2. Aprilhälfte, in höheren Lagen ein paar Wochen zeitverzögert) erledigt werden. Unbedingt müssen dabei alle befallenen Bäume entfernt werden, denn ein Borkenkäfer kann bis zu 30.000 Nachkommen haben. Dringend empfiehlt sich auch, alle Borkenkäfernester, die schon im Winter aufgearbeitet wurden, nochmals zu kontrollieren. Auch noch vollkommen gesund wirkende Bäume können oft schon massiv befallen sein. Im Heft 9 2011 wird ein umfangreicher Artikel von DI Bernhard Perny, Abteilungsleiter am BFW, zum Thema Borkenkäferbekämpfung erscheinen.

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Aktualisiert am: 11.04.2011 15:34
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