Den Boden schonen bei der Holzernte

Schwere Maschinen für die Holzernte nehmen zu. Mittels Feinerschließung schonen Sie den restlichen Waldboden und sichern damit langfristig den Zuwachs.
Nicht nur Forwader und Harvester können zu Verdichtungen des Waldbodens beitragen. Auch der Traktor- und Krananhängereinsatz kann den Boden schädigen. Foto: Nemestóthy
Nicht nur Forwader und Harvester können zu Verdichtungen des Waldbodens beitragen. Auch der Traktor- und Krananhängereinsatz kann den Boden schädigen. Foto: Nemestóthy
Die Mechanisierung im Bauernwald nimmt zu. Harvester, Forwader oder Rückeanhänger werden notwendig um die wirtschaftliche Bewirtschaftung des Waldes zu sichern. Doch nicht immer ist die schnelle und kostenkünstigste Ernte auch die nachaltig schonendste.


Bodenverdichtung
Im Falle der Verdichtung – wie sie unter schweren Maschinen erfolgen kann – trifft es stets den Luftanteil. Die Folge ist, dass die biologische Aktivität mehr oder weniger stark beeinträchtigt wird und der Waldbestand entsprechend an Zuwachs verliert.
Untersuchungen haben gezeigt, dass nur einmaliges Befahren (trotz Breitreifen) tiefgründige, empfindliche Böden (also gute Standorte) nachhaltig schädigen kann. Intensiveres Befahren, wie nach Windwurfereignissen, hinterlässt unter den Fahrspuren sogar nach mehr als 25 Jahren noch deutliche Beeinträchtigungen des Bodens (s. Abb. 2).

Autor: Nikolaus Nemestóthy, BFW-FAST Ort, Forsttechnik, Gmunden

Mehr darüber lesen Sie in der Ausgabe 3/2013 des „Fortschrittlichen Landwirts“.

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Aktualisiert am: 18.01.2013 09:54
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