Deere & Company erzielt Rekordgewinn im dritten Quartal

Wie Deere & Company am 15. August mitteilte, hat das Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2007 einen Gewinn von 537,2 Millionen US-$ erzielt. Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte 537,2 Millionen US-$. Damit erzielte das Unternehmen das bislang beste Ergebnis eines dritten Quartals in seiner Geschichte.
Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im dritten Quartal um 6 % auf 6,634 Milliarden US-$ bzw. in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 5 % auf 17,914 Milliarden US-$. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 5,985 im Quartal und auf 16,066 Milliarden US-$ in den ersten neun Monaten. Aller Voraussicht nach werden die Maschinenumsätze von Deere & Company im vierten Quartal um 16 % bzw. im Geschäftsjahr um 7 % steigen. Insgesamt beläuft sich die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr auf 1,7 Milliarden US-$.

Ergebnis Landmaschinen
Die Umsätze dieser Sparte stiegen um 16 % im dritten Quartal bzw. um 14 % in den ersten neun Monaten vor allem aufgrund höherer Liefermengen, der Durchsetzung besserer Preise und günstiger Umrechnungskurse. Der Betriebsgewinn lag im dritten Quartal bei 431 Millionen US-$ und in den ersten neun Monaten bei 1,055 Milliarden US-$. Im dritten Quartal begünstigten dabei in erster Linie höhere Umsätze, gestiegene Produktionsmengen und die Durchsetzung besserer Preise das Betriebsergebnis, wenngleich eine Steigerung der Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung den Gewinn teilweise schmälerten. In den ersten neun Monaten wirkten sich die Durchsetzung besserer Preise und größere Liefermengen positiv auf das Ergebnis aus, während gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten, die zu einem erheblichen Teil auf Wachstumsinitiativen und die Auswirkungen von Umrechnungskursen zurückzuführen waren, sowie gestiegene Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung das Ergebnis minderten.

Marktlage und Ausblick
Die Rahmenbedingungen für die weltweite Landwirtschaft bleiben wegen des Wirtschaftswachstums, relativ hoher Erzeugerpreise und einer starken Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin günstig.
Die europäischen Märkte dürften auch weiterhin von guten Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft begünstigt werden, wenngleich schwierige Witterungsverhältnisse die Nachfrage nach Landmaschinen abgeschwächt haben. In Westeuropa werden die Umsätze der Branche um etwa 2 % steigen. Dagegen verzeichnen die Märkte in Osteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) einschließlich Russland, deutlich wachsende Umsätze wegen der großen Nachfrage nach leistungsfähigen Landmaschinen. In Südamerika haben sich die Bedingungen weiter verbessert und die Branche erwartet 30 % mehr Umsatz. Auf dem brasilianischen Markt wirken sich höhere Erzeugerpreise aus; außerdem wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht für die staatliche Förderung der Finanzierung von Landmaschinen durch die FINAME. In Australien werden die Umsätze der Branche infolge der ausgeprägten Dürre zu Beginn des Jahres um etwa 20-25 % zurückgehen. Die John Deere Landmaschinenumsätze werden angesichts dieser Faktoren und Marktentwicklungen im Geschäftsjahr 2007 weltweit um etwa 16 % steigen, wobei etwa 3 Prozentpunkte auf den Umrechnungskursen beruhen.

Weitere Infos: www.JohnDeere.de


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Aktualisiert am: 03.09.2007 23:45
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