Das war das Milchjahr 2017

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Ende des Jahres ist Zeit um kurz innezuhalten, die zwölf Monate mit den zahlreichen Ereignissen noch einmal zu bedenken, Lehren daraus zu ziehen und den Blick optimistisch nach vorne zu richten.
Der Milchpreis entwickelte sich im vergangenen Jahr positiv. Foto: Sukpaiboonwat/shutterstock.com
Der Milchpreis entwickelte sich im vergangenen Jahr positiv. Foto: Sukpaiboonwat/shutterstock.com
Begonnen hat das Jahr 2017 durchaus positiv. Mit einer Milchpreisanhebung auf 31 Cent/ kg netto für gentechnikfreie Milch. Die EU-weite freiwillige Lieferrücknahme zeigte ihre Wirkung. In Niederösterreich beteiligten sich 683 Milchlieferanten an der ersten Marktentlastungsmaßnahme (14 Cent/kg Rücknahme). Auch von Jänner bis März 2017 nahmen 623 Milchbauern an der außergewöhnlichen Anpassungsmaßnahme teil und erhielten schließlich 25 Cent pro Kilo reduzierter Milchmenge. „Gegriffen hat die EU-weite Aktion sehr wohl, sie kam aber viel zu spät“, lautete die Kritik an dem 500 Mio. Euro Paket aus der EU. Der Milcherzeugerpreis war ja bekanntlich zuvor auf rund 28 Cent/kg netto gerasselt. Mehrere Milchpreiserhöhungen führten schließlich dazu, dass im Dezember 2017 der Milcherzeugerpreis 39 bis 41 Cent/kg betrug, die Milchanlieferung wieder von Monat zu Monat anstieg und erste Molkereien wie Berglandmilch eGen für Jänner bis Juni 2018 ein privatwirtschaftliches Modell einer freiwilligen, unbürokratischen Lieferreduktion beschlossen haben. Dabei werden Mengenströme intensiver beobachtet und gemeldet. Die Lieferanten in den Genossenschaften können mitentscheiden und so die Entwicklung des Milcherzeugerpreises, die Anlieferungsentwicklung und die Bilanz ihrer Genossenschaft beeinflussen.

Magermilchpulver auf Lager
Noch von der Zeit als die EU den Milchmarkt zu entlasten half, liegt Magermilchpulver in der Intervention, d.h. ist im Eigentum der EU und drängt nicht auf den Milchmarkt. Maximal 109.000 Tonnen können pro Jahr von der EU vom Markt genommen werden. So erhöhten sich die Lagerbestände auf 380.000 Tonnen. Ein Verkauf vom Lager in den Markt wurde EU-weit abgelehnt, da ansonsten die Milchpreisentwicklung gestört worden wäre. Ein Versenden von Magermilchpulver in Entwicklungsländer oder Nahrungsmittelhilfe wurde aus ethischen Gründen abgelehnt. So liegen daher noch immer rund 370.000 Tonnen Magermilchpulver auf Lager.

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Aktualisiert am: 30.12.2017 08:22
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