Das Rhodener Pflanzverfahren

Ein Lösungsansatz, um einerseits eine Forstpflanze möglichst wurzelgerecht, aber auch schnell zu pflanzen, ist das Rhodener Verfahren. Es eignet sich vor allem für Tief- und Pfahlwurzler, aber natürlich auch für Fichte mit einer Wurzellänge bis zirka 30 cm.
Es gilt, die Pflanze schonend und ohne Wurzeldeformation in den Boden zu bringen.
Es gilt, die Pflanze schonend und ohne Wurzeldeformation in den Boden zu bringen.
Als Werkzeug dient die Hartmann Haue welche im einschlägigen Forsthandel mit unterschiedlichen Stiellängen bezogen werden kann. Aufgrund der Pflanztechnik und der speziellen Konstruktion der Haue wird eine hohe Vielseitigkeit erreicht, einerseits im Einsatzbereich unterschiedlichster Standorte als auch unterschiedlichster Pflanzsortimente. Gerade auf Grobskelettreichen und stark durchwurzelten Böden ist es allen gängigen manuellen und motormanuellen Verfahren in Bezug auf Pflanzverfahren und Wirtschaftlichkeit überlegen.

Vorteile

  1. Die Wurzel des gepflanzten Bäumchens wird nicht deformiert
  2. Jeder Wurzeltypus kann gepflanzt werden
  3. das Pflanzverfahren ist auch auf steinigen oder sehr dichten Böden sinnvoll einsetzbar
  4. das Pflanzverfahren geht rasch (bei Übung ähnlich der Winkelpflanzung)
  5. Ergonomische Vorteile durch unterschiedliche Körperhaltungen


Eine genaue Beschreibung des Rhodener Pflanzvorganges enthält der Beitrag in Landwirt Heft 7, vom 1.April 2011, zudem ist auf www.landwirt.com ein Praxisvideo mit dieser Pflanzvariante zu sehen.


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Aktualisiert am: 30.03.2011 14:38
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