Das Forstfrauen Netzwerk

Als sie sich gründeten, wurden sie von Männern noch kritisch beäugt. Wie aktive Frauen mit Netzwerken die Forstwirtschaft verbessern wollen, zeigt der Verein der Forstfrauen.


Mit ihrem eigenen Netzwerk wollen Frauen in der Forstwirtschaft enger zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen. Der Verein der Forstfrauen steht interessierten Damen offen.
Mit ihrem eigenen Netzwerk wollen Frauen in der Forstwirtschaft enger zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen. Der Verein der Forstfrauen steht interessierten Damen offen.
„Frauen sind zwar nicht automatisch bessere Forstleute als Männer, sie sind aber auch nicht schlechter“. Frau Diplomingenieurin Dagmar Karisch-Gierer sind auch nach intensivem Nachbohren beim besten Willen keine geschlechterkämpferischen Töne zu entlocken, wenn sie über den Verein Forstfrauen berichtet. Diesen Verein erweckte die 38-jährige Forstwirtin aus Frohnleiten in der Steiermark vor zehn Jahren gemeinsam mit zwei ihrer Kolleginnen auf Grund ihrer Erfahrungen aus diversen „forstlichen Sitzungen“ zum Leben. „Die Forst- und Holzwirtschaft ist eine traditionell männerdominierte Branche. Netzwerke und Bündnisse sind ebenfalls meist Männern vorbehalten. Im Zeitalter der Emanzipation und einer geänderten Rolle der Frau sind allerdings immer mehr Frauen in der Forstwirtschaft tätig. So manchem Forstmann fällt es immer noch nicht leicht, sich mit dieser Tatsache anzufreunden und umzudenken.“ heißt es da. Und weiter: „Was Männer immer schon konnten, sich gegenseitig Hilfestellungen zu gewähren, auch Frauen können das.“ Mehr über das Forstfrauennetzwerk erfahren sie in diesem Beitrag in Heft 21 vom 01. November 2010


Aktualisiert am: 21.10.2010 19:58
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