Dänischer Schweinesektor soll finanziell gefördert werden

Die dänischen Schlachtzahlen für Schweine sind derzeit niedrig wie schon lange nicht. Um den Wirtschaftssektor Schweine zu stärken, soll er mit rund 20 Millionen Euro gefördert werden.
Um den Schweinesektor in Dänemark zu stäken, wird er von der Regierung mit rund 20 Millionen Euro gefördert.
Um den Schweinesektor in Dänemark zu stäken, wird er von der Regierung mit rund 20 Millionen Euro gefördert.
Um die derzeitige Kreditklemme in der eigenen Schweinehaltung aufzubrechen und den Sektor wirtschaftlich anzukurbeln, hat die dänische Regierung mit Unterstützung des Parlaments ein Investitionspaket im Umfang von 150 Mio dkr (20,12 Mio Euro) auf den Weg gebracht. Wie das Kopenhagener Landwirtschaftsministerium mitteilte, sollen mit den Geldern insbesondere umwelt- und tierschutzgerechte Stallbauten gefördert werden. Gleichzeitig ist ein Teil der Fördersumme für Projekte zum Tierschutz, Forschungsvorhaben und Weiterbildung in der Schweinehaltung bestimmt. Die Regierung erwartet, dass durch die Startfinanzierung im Rahmen des Kreditpaktes Investitionen von bis zu 1,5 Mrd dkr (201 Mio Euro) angeschoben und 2.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können.
„Das Investitionspaket wird sich sowohl in ökonomischer Hinsicht als auch beim Tier- und Umweltschutz positiv auswirken“, erklärte die dänische Landwirtschaftsministerin Mette Gjerskow. Wichtig sei aber auch, den schrumpfenden Schweinesektor wieder nach vorne zu bringen. Derzeit würden so wenig Schweine geschlachtet wie zuletzt 1992. Seit 2010 sei die Zahl der Schlachtungen um fast 11 % geschrumpft. Dies liege nicht zuletzt an der prekären Situation bei der Kreditvergabe und der entsprechenden geringen Liquidität der Schweineproduzenten. Eine der größten Herausforderungen bestehe daher darin, den Schweinemästern wieder eine wirtschaftliche Perspektive zu geben und die Schlachtzahlen im Land zu steigern.

Aktualisiert am: 08.04.2013 10:31
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