Copa – Cogeca: Erhalten des Einkommens der Landwirte als Priorität

Die Erhaltung des Einkommens der Landwirte muss Priorität haben, lautet die gemeinsame Forderung von Copa (european farmers) und Cogeca (european agri- cooperatives). In einer Pressemitteilung vom 21. Juli fordern sie die Kommission zur Handlung auf.
Die Copa und Cogeca sehen großen Handlungsbedarf seitens der europäischen Kommission und des Rates in Bezug auf die immer noch strake Krise am Milchsektor.
Die Copa und Cogeca sehen großen Handlungsbedarf seitens der europäischen Kommission und des Rates in Bezug auf die immer noch strake Krise am Milchsektor.
Laut Pressemitteilung von Copa- Cogeca vom gestrigen Dienstag lasse die Schärfe der Krise im Milchsektor nicht nach - mit Milchpreisen, die sich gerade noch auf dem Niveau des Jahres 1993 halten. Die Kommission könne nicht länger zuwarten. Es sei absoluter Handlungsbedarf in Bezug auf die Intervention und anderweitige Maßnahmen gemäß dem vom Rat erteilten Mandat gegeben.

Rat muss Haushaltsvorschlag unterbreiten
Copa-Präsident Walshe sagte: „Diese ungewöhnlich schwere Krise wird nicht am 31. Dezember 2009 von der Bildfläche verschwunden sein. Der Rat muss folglich Kohärenz an den Tag legen und für 2010 einen Haushaltsvorschlag unterbreiten, mit dem das Überleben des Milchsektors gewährleistet werden kann.“ Copa und Cogeca fordern ebenfalls von der Kommission Maßnahmen zur Stimulierung des Verbrauchs von Milcherzeugnissen. Cogeca-Präsident Van Dijk betonte: „Milcherzeugnisse gehören zu unserer Ernährungskultur. Die europäischen Landwirte und ihre Genossenschaften können sich nicht damit abfinden, ihr Produktionspotential zurückzufahren. Absatzförderung für Milcherzeugnisse ist dringend geboten.“ Schließlich werden von der Kommission unter Bezugnahme auf die Markttransparenz und einen fairen Wettbewerb ebenfalls mittelfristige Überlegungen vorgeschlagen.

Analog- Käsefrage muss geregelt werden
Für Copa und Cogeca handle es sich um eine gute Diskussionsbasis. Der Agrarrat müsse deutliche Signale für ein faires Wettbewerbsverhältnis auf dem Markt für Milchprodukte setzen. Hierzu sei für Transparenz der Preise und Gewinnspannen zu sorgen. Es bedürfe auch einer Stärkung der Position der Landwirte, die das schwächste Glied der Kette seien. Zudem müsse die Frage des Analog-Käses geregelt werden, um eine weitere Irreführung der Verbraucher zu vermeiden.


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Aktualisiert am: 22.07.2009 09:08
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