Claas: Oscar für begabte Landtechnik-Studenten

Die Claas Stiftung verlieh ihre Förderpreise an begabte Nachwuchskräfte aus dem Bereich der Landtechnik. Die Preisverleihung fand in einer Feierstunde im Rahmen des World Claas Forums in Halle / Saale statt.
Die Gewinner des Helmut Claas-Stipendiums 2006 freuen sich gemeinsam mit Helmut Claas (3. von rechts), dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Claas Stiftung, über ihren Erfolg. In der vorderen Reihe (von links): Hanna Shostak, Alastair Cassells, Victor Klüber, Matthias Leichsenring, Katrin Avenhaus; in der hinteren Reihe (von links): Enda Gerety, Benjamin Hertrampf, Simone Dilling
Die Gewinner des Helmut Claas-Stipendiums 2006 freuen sich gemeinsam mit Helmut Claas (3. von rechts), dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Claas Stiftung, über ihren Erfolg. In der vorderen Reihe (von links): Hanna Shostak, Alastair Cassells, Victor Klüber, Matthias Leichsenring, Katrin Avenhaus; in der hinteren Reihe (von links): Enda Gerety, Benjamin Hertrampf, Simone Dilling
Besondere Spannung kam auf, da die Gewinner im Stil der Oscar-Verleihung vorher nicht wussten, welchen Preis sie bekommen würden. Außerdem hielt jeder der Preisträger einen kurzen Vortrag in englischer Sprache vor Jury, Kuratorium und Gästen.

Die Förderpreise als "Helmut Claas-Stipendium" wenden sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Fächer. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Claas Stiftung, Helmut Claas, vergab in diesem Jahr die Preise für herausragende Studienarbeiten an neun Studierende aus Deutschland, Irland und der Ukraine.

Der erste Preis, ein Stipendium in Höhe von 400 € monatlich über eine Laufzeit von 12 Monaten, ging dieses Jahr an Benjamin Hertrampf (Universität Stuttgart) für seine Arbeit zum Thema "Erweiterung und Einsatz eines Mehrkörpersimulationsmodells eines Ackerschleppers in Fahrdynamikuntersuchungen unter Verwendung des Hohenheimer Reifenmodells".

Den zweiten Preis, 300 € monatlich über eine Laufzeit von 12 Monaten, teilten sich Simone Dilling und Katrin Avenhaus (TU Braunschweig) für ihre in Teamarbeit erstellten Untersuchungen zum "Potential eines neuartigen Sensors für mobile Arbeitsmaschinen".

Den dritten Preis, 250 € über 12 Monate, bekam ebenfalls ein Team: Enda Gerety und Alastair Cassells (Institute of Technology, Tralee / Irland) erhielten ein Stipendium für ihr "Project: Automation of a cattle feeder utilizing sustainable energy" ("Projekt: Automatisierung einer Viehfütterungsanlage unter Nutzung umweltfreundlicher Energie").

Der vierte Preis, 200 € über 12 Monate, ging an Victor Klüber (Justus-Liebig-Universität Gießen) für die "Entwicklung der mechanischen Belastung auf Ackerböden durch Reifenfahrwerke ausgewählter Mähdreschertypen".

Die drei Bonuspreise über einmalig je 1.000 € erhielten folgende Studierende: Benjamin Klein (Universität Stuttgart) für "Untersuchungen verschiedener Methoden zur Ermittlung von vertikalen Reifenparametern für Ackerschlepperreifen anhand eines MKS-Modells des Hohenheimer Flachbandprüfstandes"; Hanna Shostak (Agraruniversität Kiew / TU Dresden) für die "Anwendung mechanisierter Verfahren für den Anbau und die Ernte von Winterweizen in kooperativ arbeitenden privaten Landwirtschaftsbetrieben in der Waldsteppenzone der Ukraine"; Matthias Leichsenring (FH Bingen) für seine "Fachseminararbeit: Die elektro-mechanische Trommelbremse mit Fahrdynamiksystem in Auflaufbremsanlagen".

Die Claas Stiftung arbeitet mit einer Jury aus internationalen Experten der Agrarwissenschaft zusammen und kooperiert mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland. Das Stiftungskapitel beträgt 1,85 Mio. €.

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Aktualisiert am: 27.11.2006 11:51
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