CNH rutscht in rote Zahlen

Der zur Fiat-Gruppe gehörende CNH-Konzern fuhr 2009 einen Verlust von 137 Mio. Euro ein. Die Landmaschinensparte verzeichnete eine Halbierung es operativen Gewinns.
Der CNH-Konzern fuhr 2009 einen Verlust von 137 Mio. Euro ein.
Der CNH-Konzern fuhr 2009 einen Verlust von 137 Mio. Euro ein.
Wie das an der Börse in New York gelistete Unternehmen am vergangenen Mittwoch mitteilte, ging der Nettoumsatz im Vergleich zu 2008 um 26,4 % auf 9,18 Mrd. Euro zurück. Während 2008 noch ein Gewinn von 593 Mio. Euro erwirtschaftet werden konnte, wurde im vorigen Jahr ein Verlust von 137 Mio. Euro eingefahren. Maßgeblich hierfür war im Wesentlichen die Entwicklung im Baumaschinenbereich, für den eine Abnahme des Nettoumsatzes um mehr als die Hälfte auf 1,52 Mrd. Euro und eine Verschlechterung des operativen Resultats von 83 Mio. Euro auf minus 244 Mio. Euro ausgewiesen wurden. Die Erlöse der dominierenden Landmaschinensparte verringerten sich um 17,4 % auf 7,66 Mrd. Euro; ihr operativer Gewinn sank um 48,1 % auf 512 Mio. Euro.
CNH-Präsident Harold Boyanovsky kündigte weitere Sparmaßnahmen an. Man werde auch 2010 eine strikte Kostenkontrolle vornehmen, um im Fall der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung wieder „unsere Gewinnmargen“ zu erzielen, sagte Boyanovsky. Die Konzernführung geht davon aus, dass der globale Landmaschinenmarkt 2010 um 5 % bis 10 % schrumpfen, der Markt für Baumaschinen aber zwischen 5 % bis 10 % wachsen wird.

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Aktualisiert am: 11.02.2010 15:32
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