Burger King engagiert sich für Tierwohl

Die Fast Food Kette Burger King will ab 2017 auf Käfigeier und Schweinefleisch aus dauernder Kastenstandhaltung verzichten.
Burger King will ab 2017 nur noch Fleisch aus Gruppenhaltung tragender Sauen.
Burger King will ab 2017 nur noch Fleisch aus Gruppenhaltung tragender Sauen.
Was in der EU ab 1.1.2013 verpflichtend ist, will man nun auch in den USA erreichen. Die Fast-Food-Kette Burger King verpflichtet sich zu mehr Tierwohl. Spätestens ab 2017 will man vollständig auf Käfigeier verzichten. Auch auf Schweinefleisch aus dauernder Kastenstandhaltung will man nicht mehr beziehen. Der gesamte Einkauf der 7.200 Restaurants soll in den nächsten fünf Jahren umgestellt werden, dies wurde vom Unternehmen vor wenigen Tagen mitgeteilt. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt habe Burger King sein Engagement für den Tierschutz unter Beweis gestellt und vollziehe nun den nächsten Schritt, um eine angemessene Behandlung von Tieren durch seine Lieferanten zu gewährleisten, erklärte der für die Markenentwicklung zuständige Unternehmensleiter Jonathan Fitzpatrick.
Zuvor wurde dieser Beitrag zum Tierwohl von der Tierschutzorganisation Human Society gefordert. Diese Maßnahme solle weitere Unternehmen ermutigen, den Tierschutz zu verbessern, so Human-Society-Präsident Wayne Pacelle. Burger King war nach eigener Darstellung die erste Kette unter den US-Schnellrestaurants, die Tierschutzaspekte in der Unternehmensphilosophie berücksichtigte und bereits 2007 damit begann, dies auch in seiner Einkaufspolitik umzusetzen. Derzeit würden bereits 9 % der verwendeten Eier aus Legehennenhaltung ohne Käfigen stammen, sowie rund 20 % des Schweinefleisches aus Haltungen ohne Kastenstand für tragende Sauen.
Presseberichten aus den USA zufolge hatten zu Jahresbeginn Mc Donalds und Wendy als Konkurrenten zu Burger King ihre Lieferanten um Pläne für eine Schweinefleischerzeugung ohne Sauenkastenstände gebeten, jedoch kein konkretes Enddatum genannt. Smithfield als größter US-Schweinefleischerzeuger soll nach Angaben der Washington Post das Auslaufen dieser Haltungsform für 2017 angekündigt haben, in Europa wird sie ab dem 1. Januar 2013 verboten sein.


Aktualisiert am: 01.06.2012 12:09
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