Burgenland weitet Forstförderung aus

Im heurigen Jahr stehen 2,5 Mio. Euro zur Stabilisierung der heimischen Waldbestände zur Verfügung.
Mit dem zur Verfügung stehenden Budget werden heuer 400 Projekte ermöglicht.
Mit dem zur Verfügung stehenden Budget werden heuer 400 Projekte ermöglicht.
Im Burgenland können künftig auch Gebietskörperschaften wie Gemeinden um eine Förderung für die Verbesserung des wirtschaftlichen Wertes der kommunalen Wälder ansuchen. Mit den 2010 zur Verfügung stehenden 2,5 Mio. Euro für die Forstförderung werden 400 Projekte ermöglicht. "Im Schnitt wurden in den vergangenen Jahren derart 100 ha Laubwald aufgeforstet, 10 km Forstwege gebaut, 90 ha Naturverjüngungen betreut, 600 ha durchforstet, 400 Fangbäume und 250 Käferfallen bereitgestellt und weitere Projekte zur Betreuung der Waldeigentümer, der Holzmobilisierung und besserer Vermarktung realisiert", teilt der zuständige Landesrat Werner Falb-Meixner mit. Die förderbaren Waldbaumaßnahmen seien durchwegs auf die Verbesserung des ökologischen Wertes ausgerichtet. Alle Aufforstungen und Pflegeeingriffe müssten sich daher an der natürlichen Waldgesellschaft orientieren, was auch zu höherer Stabilität der Waldbestände führe, so der Landesrat.

Altbäume im Natura 2000-Gebiet schützen
Zur Erhaltung und eigendynamischen Entwicklung von besonders naturnahen Waldlebensräumen wird heuer erstmals in Natura 2000-Gebieten die "Pflege von Altholzinseln" gefördert. Dafür werden naturnahe Wälder für vier Jahrzehnte außer Nutzung gestellt. Für einzelne "Altbäume" in diesen Gebieten gibt es bereits seit zwei Jahren finanzielle Unterstützung seitens des Landes.


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Aktualisiert am: 25.02.2010 16:25
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