Borkenkäferbefall in Oberösterreich

Waldbesitzer sind aufgerufen Kontrollgänge durchzuführen
Um derartige Schadensbilder zu vermeiden ist die laufende Kontrolle der Waldbestände notwendig
Um derartige Schadensbilder zu vermeiden ist die laufende Kontrolle der Waldbestände notwendig
Nach der ungewöhnlichen Trockenperiode in den Sommermonaten werden jetzt in vielen Waldbeständen Oberösterreichs vermehrt Käferbäume und Käfernester vorgefunden. Um eine Massenvermehrung zu verhindern sind die Waldbesitzer aufgerufen Kontrollgänge in ihrem Waldbesitz durchzuführen.

Nach den Windwurfereignissen von 2007 und 2008 hat sich die Lage seither entspannt, eine völlige Entwarnung ist aber nicht sichtbar. Die sorgfältige und zeitgerechte Schadholzaufarbeitung der vergangenen Jahre habe Wirkung gezeigt.
Auch die Witterung habe sich positiv auf die Entwicklung ausgewirkt. Trotz dieser Verringerung des Schadholzanfalles durch Borkenkäferbefall, sei nach wie vor ein über dem sogenannten "Eisernen Bestand" liegender Grundstock an Schädlingen vorhanden.

Trockenheit und Hitze hat in vielen Waldbeständen Oberösterreichs die Vitalität zahlreicher Bäume verringert und somit Brutmaterial für die Schadinsekten geschaffen. Vermehrt würden Käfernester sichtbar. Um eine Massenvermehrung rechtzeitig zu verhindern ist die Kontrolle sowie die Aufarbeitung befallener Bäume notwendig.

Aktualisiert am: 03.09.2013 08:35
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